Die pädagogische Konzeption unserer Kindertagesstätte, Krippe und Hort Bonhoefferhaus ist nun erarbeitet. Viel Zeit, Überlegungen und Diskussionen liegen hinter uns. Das Team beschäftigte sich intensiv mit dem Bildungsauftrag, dem evangelischen Profil der Landeskirche Baden und dem Orientierungsplan von Baden-Württemberg. Unterschiedliche Ansätze wie offene, teiloffene und gruppenzentrierte Arbeit wurden  in den letzten Jahren im Team ausgearbeitet und umgesetzt. Viele Erfahrungen konnten gesammelt und ausgewertet werden. Die Pädagogik unterliegt einem dynamischen Prozess, das heißt, es gibt immer wieder Veränderungen, auf die reagiert werden  muss. Je nach Alter der  Kinder, Gruppenstruktur zum Beispiel Inklusionskinder oder auch Erzieherpersönlichkeit und Elternanspruch muss reagiert werden. Die gesellschaftlichen Veränderungen spiegeln ebenfalls die Pädagogik wider. Die flexible Arbeitskraft der Frau wird von Unternehmen verstärkt verlangt, dementsprechend reagiert unser Haus mit individuellen Betreuungsangeboten. Unser Haus stellt sich vermehrt auf die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder Familie und persönliche Weiterentwicklung der Elternteile ein. Sprachkurse, Schulausbildung, Weiterbildung sind wichtige Bausteine für Familien. Auch sie profitieren von unserem Angebot. Dies hat zur Folge, dass sich auch die Aufgaben des pädagogischen Fachpersonals zunehmend verändert haben. 
 Die pädagogische  Fachkraft schenkt den Kindern viel Aufmerksamkeit, begleitet sie in ihren Bildungsprozessen und achtet stets auf eine emotionale und intellektuelle Interaktion. Die Beziehungsarbeit zwischen Erzieherin und Kind und Erzieherin und Eltern ist äußerst wichtig.
 

Vertrauen und Verlässlichkeit sind wichtige Prinzipien im Alltag.

Denn nur da, wo Kinder sich sicher und geborgen fühlen, sind sie bereit zu lernen und sich frei zu bewegen. Eltern haben erst dann den Rücken frei, wenn sie spüren, mein Kind ist in dieser Kindertagesstätte gut aufgehoben und sie spüren, dass ihr Kind gerne in das Kinderhaus geht.